Maher & Seiterle: Blind Date With Love

 15,00

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Beschreibung

Maher Seiterle PlakatWilliam Cody Maher & Jochen Seiterle
BLIND DATE WITH LOVE

Poetry & Music | CD mit 24-seitigem Textbook A5

Maher Seiterle – Blind Date With Love ENGLISH INFORMATION (@ fixcel records, new window)

ACHTUNG – den ersten Bestellungen liegt das Maher-Seiterle Poster in A2 (auf A4 gefaltet) gratis bei, solange der Vorrat reicht….

“In dem Heidelberger Gitarristen Jochen Seiterle hat William Cody Maher einen Musiker gefunden der Untermaler, Begleiter und musikalischer Mitdenker in einem ist. Seine subtilen Klangfindungen, sein untrügliches Gespür für rhythmische (Text-) Strukturen und unterschwellig groovende Bewegungen unterstützte Mahers Poesie in kongenialer Weise.” (Rhein-Neckar Zeitung)

„Die stimmungsvolle, metaphernreiche Sprache Mahers zieht an, erinnert an Walt Whitman, aber auch an Sherwood Andersons Essays über Whinesburg, Ohio. Wer mit dem Bus, vielleicht einem alten Bully, auf dem Weg nach Woodstock ist und sich des Überlebens nach einem skurrilen Unfall freut, könnte in den Zeilen des Herrn Maher vorkommen, ebenso der junge Mann im Waffengeschäft, der „in a lawful land“ lebt und daher einen „road check“ über sich ergehen lassen muss. „Gone and dead“ bringt neue Erkenntnisse über vermeintlich ewig Junge, die weniger „forever young“ als „Chemically supported“ erscheinen. Seiterle hat mit seinem sensiblen Saitenspiel den den kongenialen Partner mit väterlichem Sarkasmus und großer Erfahrung gefunden. Ein großer Rezitator und ein bösartig-witziges Album“. 
(Gerhard Strejcek / Concerto 16/04)

William Cody Maher

“Auf seinen Texten liegt oft ein verführerischer Schimmer von Endgültigkeit, als wären es lauter letzte Worte von Opfern, Tätern, Passanten, von denen manche nicht mehr ausreden durften. Die Katastrophe war schneller.” (Carl Weissner)

…ist Amerikaner, stammt aus San Francisco und wandert  als Performance Artist und Poet, gelegentlich als Schauspieler, durch die Welt mit „Lyrik im Koffer” (DeBug).

In Berlin ist er wieder angekommen, da war er schon vor Jahren wie auch in Moskau, Paris, und einige Jahre im – vielleicht zu –  beschaulichen Heidelberg. Seinen Lyrik-Koffer schleppt er stets mit und der steckt voller Texte aller Art: die phantastische CD „The Suitcase“, eine Zusammenarbeit mit Frank Pyne und verschiedenen Musikern (ist längst vergriffen) oder der Text „Human Being“, Grundlage für das Tanzstück BEING HUMAN BEING  (Choreographie und Bühne: Antony Rizzi. Und die beiden Veröffentlichungen: „Geisterstadt“ und „Spielsachen“ (übersetzt von Carl Weissner and Walter Hartmann, beide im Engstler Verlag erschienen).

Jochen Seiterle

Gitarre, electronics)

Unterricht bei John Stowell, USA, 1995-2001 Gitarrist bei The Busters, Mitwirkung auf zahlreichen CDs, z.B. Spellbound, Curry, The Busters, Mattoc, Heidi Aydt, Freygish Brothers, Silke Hauck. Radio Exp, Tegeve, Django mobil.

Konzerttourneen in USA und Europa. Theatermusik u.a für Städtische Bühne Heidelberg, Staatstheater Dortmund, TiG7 Mannheim. Gründungsmitglied der legendären Veranstaltung Limbus[Club] – Musik und Literatur zu wechselnden Themen. 2014 Gründung des Verlags Schmortz Publishing (www.schmortz-publishing.com; http://blog.schmortz-publishing.com)

1 I WAS TOLD 6.02  |  2 FAIRY TALE 1.27  |  3 THE BUNKER 3.07 | 4 BLIND DATE WITH LOVE 2.33  ҉  5 AGAINST THE WAR 1.36 | 6 THE GIRL NEXT DOOR 1.31  |  7 DUST OFF MY DANCIN‘ SHOES 2.00 | 8 A BEGINNING 5.33  |  9 IF YOU LIKE THESE 2.38  |  10 LEAD GUITAR 1.01 | 11 GONE AND DEAD 2.55  |  12 THE BILLIONAIRE 6.14 | 13 ROCKIN‘ THE HOUSE 1.42  |  14 THE BIG SCREEN 0.41 | 15 THE OLD STATION 2.23  |  16 STRANGE SOUNDS 6.45  | 17 DER TOD UND DAS MÄDCHEN 2.27  |  18 IT WOULD HAVE BEEN NICE 1.15

 

Was könnte der Grund dafür sein, dass auf einem ausgewiesenen Jazz-Label eine CD veröffentlicht wird, die mit Jazz nur am Rande zu tun zu haben scheint?

Ist es schlicht die Authentizität der beteiligten Künstler William Cody Maher und Jochen Seiterle? Oder sind es die subtil improvisierten Gitarrenräume von Seiterle? Oder doch die Vortragskunst von Maher, die mit ihrem ganz eigenen Rhythmus und der Modulationsfähigkeit seiner Stimme den gesprochenen Texten den Jazz einhaucht? Das grundtiefe Zusammenspiel der beiden Künstler? Letztlich egal: Es passt.

Patrick Hegglin hat in seiner Kritik einer Lesung Mahers geschrieben: „Figuren…die einfach echt sein müssen…aus dem Verstand eines Mannes entsprungen, der Menschen gleichermaßen liebt wie verabscheut.“

Wie jedem großen Autor gelingt es Maher mit wenigen Worten Stimmungen zu schaffen und Bilder zu entwerfen in denen sich des Lesers Phantasie sofort zuhause fühlt. Seine Figuren, seine Szenarien sind ebenso individuell wie archetypisch. Und das literarisch-autobiographische Alter Ego  des Autors schimmert nicht nur durch sondern ist ständig präsent. Fröhlich wird das eher selten aber Maher hat seine distanzierte Position gefunden, aus der er sich und die Welt von weitem mit lakonischem Humor beobachtet. Wenn er auf dem Weg zur Friedensdemo im Nirgendwo landet und trotzig und resigniert zugleich sein Antikriegsplakat in die Landschaft pflanzt,  sich darüber freut als Nichtschwimmer das Platzen eines Wasserbettes überlebt zu haben (auf dem Weg nach Woodstock. In seinem VW-Bus.) und Bob Dylan die Wahrheit über den Haarausfall der „ewig Jungen“ in „Gone And Dead“ entgegen schleudert.

All das schafft er mit der außerordentlich subtilen Begleitung von Jochen Seiterle. Einem dieser Gitarrenwizards die alles können. Der mal mit etwas locker daher gespieltem Fingerpicking („Dust Off My Dancin‘ Shoes“) authentisches Americana-Feeling herbeizaubert und mit schweren elektrifizierten Blues-Akkorden („Rockin‘ The House“) die Bedrohung der windschiefen Hütte aus Mahers Kindheit greifbar macht. Mit einfühlsam und ausdrucksvoll gestalteten Klangskulpturen gibt er den Texten ein Zuhause.

 

 

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